09.05.1958
Geboren in Hannover von Vater Waldemar (Schlosser) und Mutter Erna (Hausfrau), Schwester Heiderose (5 Jahre älter)
1965
Einschulung in die Grundschule
1968
Wechsel von der Grundschule in die Realschule
1970
Auszug der Schwester aus der elterlichen Wohnung
1971
Wiederholung der 7.Schulklasse
1975
Entlassung aus der Realschule mit Abschluss der Mittleren Reife U N D Beginn der Berufsausbildung zum Industriekaufmann
1976
Beginn mit Zigarettenrauchen
1977
Erst-Kontakt mit Haschisch, Aufputschtabletten und LSD
11/1977 – 01/1979
Erste ernste Beziehung zu Astrid W.
01/1979
Bestandene Abschlussprüfung zum Industriekaufmann nach ½-jähriger Verlängerung wegen Nichtbestehens der regulären Abschlussprüfung im Sommer 1978
03/1979
Erster Auszug aus dem elterlichen Haus
09.05.1979
Freundin Elisabeth H.hat mir mein Herz gebrochen
10/1979 – 12/1980
15 Monate Grundwehrdienst bei der Bundeswehr
1981 –1986
Diverse Jobs, Fortbildungen, Lehrgänge, Praktika und Aushilfsjobs / In dieser Zeit zweimal aus finanziellen Gründen zu meinen Eltern zurückgezogen
1984
Wenige Male Kontakt zu Kokain
11/1986 – 08/1990
Verkäufer im Elektro-Kaufhaus Saturn-Hansa, Hannover
01/1989
Dritter und letzter Auszug aus dem elterlichen Haus
Sommer 1989
Mein damaliger bester Freund Uwe M. hat mich beklaut, belogen, betrogen und unsere 13-jährige Freundschaft verraten
17.04.1990
Meine Mutter stirbt mit 56 Jahren an Hirntumor
1990 – 1997
Drei mehrjährige kaufmännische Verkaufstätigkeiten
1993 – 1996
Beziehung zu Melanie M. war eine Riesen-Enttäuschung / Diese war bis heute meine letzte Beziehung
07/1999
Erste Entgiftung in LKH Wunstorf in Bad Rehburg / Diese habe ich als Urlaub angesehen und nicht ernst genommen
08/1999 – 09/2002
Reinigungstätigkeit im Restaurant „Backöfle“ in Hannover
04/2002 – 10/2002
Erster Versuch der Drogenentwöhnung mit Hilfe der Drogenberatung PRISMA, von dort aus ambulante Therapie beantragt und eine stationäre Entwöhnungsbehandlung bewilligt bekommen, die ich dann abgelehnt habe
09/2002
Kontaktabbruch zu meinem Vater von mir
01/2003 – 12/2003
Freier Mitarbeiter in der Redaktion der Stadtteil-Zeitung „LINDENSPIEGEL“
11/2004
Mein bester Freund Ulrich Sch. stirbt an Aids
22.12.2004
Ich musste meine Katze SUSI wegen Krankheit und Altersschwäche einschläfern lassen
04/2004
Information bekommen, dass mein Vater einen Schlaganfall hatte
05/2005
Mein Kontaktabbruch zu meiner Schwester Heiderose
05/2005 – 11/2005
Jeden Tag 3-5x Speed gezogen – Ich bin am Ende!!! Ich war kurz vor dem Vollzug eines Suizides, aber nicht gemacht.
14.11.2005 – 11.01.2006
Zweite Entgiftung im LKH Wunstorf in Bad Rehburg. Während dieser Zeit habe ich einen Betreuer beantragt und bekommen, der für mich alle finanzielle und behördliche Dinge regelt, und zwar freiwillig auf meinen Wunsch, und nicht per gerichtlichen Beschluss. Vorläufig noch bis 12/2008.
07/2006 – 03/2007
Ein-Euro-Job in der Landschaftspflege – hat mir viel Spaß gemacht
11/2006 + 02/2007
jeweils einen dreiwöchigen Depressionsschub mit wieder sehr
düsteren Gedanken, auch an Suizid
02/2007
Entschluss gefasst, etwas gegen meine Depressionen zu unternehmen und mir Hilfe zu holen durch und mit Hilfe meine Hausarztes Dr.Ulrich Krieger-Bodek, bei dem ich seit Anfang der 80er Jahre in Behandlung bin, dem ich total vertraue und der meine Geschichte sehr genau kennt
06.03.2007
Heute habe ich das letzte Mal mit illegale Drogen- und Alkohol-Konsum gefeiert, bevor ich in die Entgiftung nach Bad Rehburg gegangen bin
07.03.2007 – 12.04-2007
Dritte und bislang letzte Entgiftung im LKH Wunstorf in Bad Rehburg – Hier habe ich mir selbst eingestanden, dass ich THC-abhängig bin und den Entschluss gefasst, eine Langzeit-Drogen-Entwöhnungstherapie zu machen, um meine Abhängigkeit zu bekämpfen. Außerdem habe ich wieder Kontakt von meiner Seite aus zu meinem Vater und meiner Schwester aufgenommen
Seit 12.04.2007
Auf Langzeit-Drogen-Entwöhnungstherapie in Wied / Westerwald in Rheinland-Pfalz in den Kliniken Wied bis 01.08.2007. Hier habe ich meine CLEAN-Entscheidung (kein Konsum von illegale Drogen, keinen Alkohol-Konsum, keinen Medikamenten-Mißbrauch) für meine Zukunft getroffen.
Nachtrag:
Seit dem Tage des Todes meiner Mutter am 17.April 1990 habe ich Haschisch und Marihuana zu meinem Alltag gemacht und fast täglich ca. 2-3 g hiervon geraucht bzw. konsumiert, nur um meine Gefühle nicht zuzulassen, zu unterdrücken und mich nicht mit dem Tode meiner Mutter auseinandersetzen zu müssen. Auch diverse illegale Drogen und Medikamente habe ich seit dieser Zeit als Beikonsum genutzt.